Themen: Bewegung, Selbstmitgefühl, Tanztherapie & Nein Sagen

Bewegung tut Körper und Geist gut: Schon Lächeln, tiefes Atmen oder kurze aktive Einheiten verbessern die Stimmung und reduzieren Stress. Regelmäßiges Spazieren oder Yoga stärken die Psyche, erhöhen Lebensqualität und Selbstbewusstsein. Auch kurze Einheiten sind hilfreich– wichtig ist, eine Aktivität zu wählen, die Spaß macht. Die WHO empfiehlt z. B. für Erwachsene mindestens 150 Minuten Bewegung pro Woche.

Selbstmitgefühl bedeutet, sich in schwierigen Zeiten freundlich und verständnisvoll zu behandeln. Das heißt, eigene negative Gefühle anzunehmen und zu erkennen, dass Herausforderungen zum Menschsein dazugehören. Wie bei echter Fürsorge akzeptieren wir das Leiden, lösen uns von der Angst und begegnen uns selbst wie einer guten Freundin. Wer das praktiziert, fördert sein emotionales Wohlbefinden und begegnet anderen mit mehr Wärme.

Die Tanztherapie (TT) entstand aus dem modernen Tanz und psychologischen Theorien, insbesondere von Marian Chase und Carl Jung. Die TT betrachtet den Körper als Ausdruck von Emotionen, inneren Prozessen und sozialen Interaktionen. Methoden wie Spiegeln, Rhythmusübungen und Bewegungsmetaphern fördern die Selbstwahrnehmung, verbessern die soziale Kommunikation und unterstützen verschiedene Zielgruppen.

„Nein“ zu sagen ist eine wichtige, erlernbare soziale Fähigkeit, die stark durch kulturelle und moralische Werte beeinflusst wird. Schwierigkeiten entstehen, wenn man die eigenen Bedürfnisse ständig hinter die anderer zurückstellt, was Stress verursacht und das Grenzen-setzen erheblich erschwert. Klare, kurze Ablehnungen, Dankesformeln und rechtzeitige Entscheidungen helfen, die Kontrolle über das eigene Leben zu behalten.